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Häufig gestellte Fragen
Liebe Homepage-Besucher,
um Ihnen etwas mehr Einblick in unseren voll ausgefüllten Tierheim-Alltag zu geben, habe ich einmal die häufigst gestellten Fragen zu unserer Arbeit zusammengestellt und beantwortet:
1. Was kostet bei Ihnen ein Tier? Viele Menschen denken leider immer noch: "Die müssen doch froh sein, dass sie ihre Tiere los bekommen!" So ist es aber bei uns nicht. Wir wollen die Tiere nicht einfach "los werden", wir möchten für jedes einzelne die möglichst beste Haltebedingung erreichen. Sie haben diffizile Charaktere und oft schon viel mitgemacht. Wir sind immer bemüht, unsere Tiere in ein schönes neues Zuhause zu geben. Um entstandene Kosten teilweise zu decken, bitten wir bei der Vermittlung um eine angemessene Geldspende, da unsere Tiere zum großen Teil von uns geimpft, kastriert, gechipt und tierärztlich untersucht werden.
2. Übernimmt die Stadt nicht die Unterbringungskosten für die Tiere im Tierheim? Ein klares Nein! Die Zuschüsse von der Stadt Frankfurt und Schwalbach decken gerade einmal ein Zehntel unserer Tierarztkosten, außer Futterkosten und Unterhaltskosten für das Tierheim müssen wir vollständig selbst tragen. Für herrenlose Tiere ist in der städtischen Haushaltskasse nichts übrig!
3. Haben Sie kleine Kätzchen? Eine meiner Lieblingsfragen! Ja, meistens haben wir Katzen unter 5 Monaten im Tierheim, aber nicht jeder bekommt eine. Um den Kleinen zu einem möglichst schönen und langen Leben zu verhelfen, geben wir sie frühestens mit 8 Wochen ab (nachdem die Tierärztin ihr OK gegeben hat) und die neuen Besitzer müssen einen Vertag unterschreiben, in dem die Kastration und die gesundheitliche Versorgung (Impfung!) der Tiere vorgeschrieben ist. Weil jedes Jahr sehr viele Einzelkatzen bei uns abgegeben werden, die agressiv, unsauber, zu wild und verhaltensgestört sind, geben wir die Welpen nur zu zweit oder zu einer bereits vorhandenen Katze ab. Das Erlernen eines Sozialverhaltens ist gerade in jungem Alter sehr wichtig und oft nicht mehr nachzuholen. Und verhaltensgestörte Tiere will dann keiner mehr haben, oft fristen sie bei uns jahrelang ein trauriges Dasein. Also gönnen Sie ihrer Katze auch einen Spielgefährten, denn Sie haben ja auch zu anderen Menschen Kontakt (besonders Kinder!) Die Samtpfoten danken es Ihnen.
4. Nehmen Sie auch Tiere in Pension? Nur, wenn es die Möglichkeiten im Tierheim erlauben und dann nur Tiere, die aus unserem Tierheim stammen. Wir haben mittlerweile so viele Anfragen, dass unsere Kapazitäten (besonders in der Urlaubszeit) meistens sehr ausgeschöpft sind. Es ist ja auch so, dass wir gerade zur Urlaubszeit auch vermehrt Fund- und Abgabetiere aufnehmen müssen, und die gehen in einem Tierheim natürlich vor. Wir machen allerdings in Notfällen auch mal eine Ausnahme (z.B. wenn einmal jemand ins Krankenhaus muss) und verfügen außerdem über mehrere gute Kontaktadressen, bei denen man Tiere in Pension geben kann. Rufen Sie frühzeitig an und fragen Sie nach.
Pensionsgebühren / Tag Mitglieder Nicht Mitglieder
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1 Katze 2 Katzen
1 Nager/Kleintier 2 Nager/Kleintier
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8 Euro 12 Euro
4 Euro 6 Euro
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12 Euro 20 Euro
5 Euro 8 Euro
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Alle Preise verstehen sich inklusive MwSt, Futter, ggfs. Einstreu und natürlich Streicheleinheiten.
5. Warum gehen Sie nur zu bestimmten Zeiten ans Telefon? Unsere Telefonzeiten sind täglich von 12 bis 14 Uhr. Natürlich sind wir schon vorher und auch nachher im Tierheim, aber die Versorgung der Tiere, das Reinigen der Gehege und die Vermittlung nehmen sehr viel Zeit in Anspruch. Da wir meistens nur zu dritt im Tierheim arbeiten, würde das Telefonieren zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Also versuchen Sie bitte, diese Zeiten einzuhalten. In Notfällen hinterlassen Sie bitte eine Nachricht auf unserem Anrufbeantworter oder rufen Sie auf unserem Notruf-Handy an: 0177/2436161.
6. Haben Sie auch Hunde? Eigentlich nein! Aber was ist schon ein "Nein" im Tierschutz... In jedem Jahr haben wir erfolgreich Hunde vermittelt, junge und alte, kleine und größere. Für die warme Jahreszeit haben wir auf dem Gelände einen Not-Zwinger und außerdem haben wir 3 Pflegestellen, in denen ein lieber Hund schon mal ein paar Wochen untergebracht werden kann. Daher helfen wir in Ausnahme- bzw. Notfällen schon gerne mal dem Frankfurter Tierheim mit der Aufnahme eines bellenden Vierbeiners aus (vorausgesetzt, er ist kein Katzen-Killer).
7. Wie kann ich einen Beitrag zum Tierschutz leisten? Da gibt es viele Möglichkeiten, die ich hier leider nicht alle aufzählen kann. Nur so viel: Halten Sie die Augen offen und schreiten Sie ein, wenn Sie ein Tier leiden sehen. Lassen Sie ihre Katzen und Nagetiere kastrieren und sprechen Sie die Leute an, die fröhlich ständig neuen Nachwuchs produzieren oder auch aus Nachlässigkeit ihre Katzen unkastriert herum laufen lassen. In Frankfurt leiden bis zu 8000 verwilderte Hauskatzen auf der Straße. Sie werden jährlich zu Dutzenden überfahren, vergiftet, gequält, gejagt, sie verhungern oder erfrieren elendig. Ein unhaltbarer Zustand, der für uns unerträglich ist. Sätze wie "och die sind doch süß" oder "sie soll nur einmal Junge haben" machen uns teilweise richtig agressiv. Aber wer so viel Elend auf der Straße sieht, kann das nachvollziehen. Deswegen ist es unser größtes und wichtigstes Anliegen, den permanenten Nachwuchs einzudämmen. Es gibt doch wirklich schon genug Tiere in allen Tierheimen.
Aber auch ehrenamtliche Helfer, die wirklich anpacken können, sind bei uns immer gefragt. Wenn Sie Interesse daran haben, schauen Sie doch mal zu unseren Öffnungszeiten vorbei: Donnerstag von 14 bis 16 Uhr, Samstag von 12 bis 17 Uhr, sowie Sonntag von 12 bis 14 Uhr. Um das ganze Tierheim überhaupt am Leben zu halten, sind wir natürlich unbedingt weiterhein auf Ihre Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen. Vielen Dank im Voraus.
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