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Tierschutzverein Schwalbach und Frankfurt-West e.V.

 

Tierschutzanlage Nied

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Infektionskrankheiten bei Katzen Kitten

FIP
Die Bezeichnung FIP steht für Feline Infektiöse Peritonitis, was soviel wie "ansteckende Bauchfellentzündung" bedeutet. Die Ursache ist eine Virusinfektion. Die Krankheit äußert sich im ersten Stadium oftmals in Form von Fieber, Appetitlosigkeit und leichten Atembeschwerden. Im zweiten Stadium dieser Erkrankung klingen diese Symptome meist wieder ab. Hier unterscheidet man dann die sog. "nasse FIP", die in typischen Fällen mit einer Bauchwassersucht einhergeht. Die erkrankten Katzen sind am ganzen Körper abgemagert, haben aber einen dicken, flüssigkeitgefüllten Bauch. Bei der sog. "trockenen FIP" kommt es zu einer Entzündung der inneren Organe, mit Fieberschüben und teilweise Atembeschwerden. Hier ist die Diagnose schwieriger als bei der nassen Form. Durch eine Blutuntersuchung kann es darüber Gewissheit geben. (Die Impfung ist hier noch umstritten).

FIV
Oder auch Katzenaids. Die Übertragung von FIV findet hauptsächlich durch Bisse statt. Deswegen findet man diese Erkrankung überwiegend bei freilaufenden Katern. Die Symptome ähneln denen der Katzenleukose, jedoch kann der Tierarzt mittels eines speziellen Testverfahrens eine genaue Diagnose treffen. (Derzeit gibt es noch keinerlei Impfschutz)

Katzenseuche
Wird auch Panleukopenie genannt. Dies ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung, dessen Erreger, der hauptsächlich über den Kot erkrankter Katzen ausgeschieden wird, sehr widerstandsfähig ist und seine krank machenden Eigenschaften bis zu einem Jahr behalten kann. Der Erreger kann auch durch Schuhe oder Kleidung verschleppt werden, also können auch Einzelkatzen oder Wohnungskatzen davon betroffen sein.Erster Hinweis sind plötzlicher Appetitmangel und Bewegungsunlust. Mit dem Auftreten von Fieber verschlimmert sich der Zustand rapide. Es kommt zu Erbrechen und zu Durchfall, oftmals mit Blut. Die Katze leidet dadurch schnell unter Flüssigkeitsmangel.
Schon bei ersten Anzeichen ist sofortige tierärztliche Hilfe nötig!!! (Die Impfung ist wichtig und bietet einen völligen Schutz).

Katzenschnupfen
Der Katzenschnupfen ist eine lebensgefährliche Erkrankung, die nicht verharmlost werden darf. Die Ursache sind verschiedene Infektionserreger wie Herpesviren, Caliciviren und Chlamydien. Die Erkrankung tritt unabhängig von der Jahreszeit auf. Die Katzen stecken sich durch Tröpfcheninfektion gegenseitig an. Die Krankheit beginnt mit tränenden Augen, klarem, wässrigem Nasenausfluss, Niesen, Fieber und Appetitmangel. Diese eigentlich harmlosen Anfangssymptome können sich jedoch schnell zu einem wirklichen Katzenschnupfen verschlimmern. In diesem Fall wird der Augen- und Nasenausfluss eitrig und es treten schmerzhafte, blutige Geschwüre in der Nase, Zunge, Zahnfleisch oder im Rachen auf. Diese Tiere verweigern jegliche Nahrungsaufnahme, da dies sehr schmerzhaft für sie ist. Daraus entsteht ein Teufelskreis, der zu einer fortschreitenden Schwächung der Katze führt und schließlich zum Tode. (Auch hier schützt eine Impfung).

Leukose
Leukose ist eine Virusinfektion, die durch das Katzenleukämievirus, abgekürzt FelV, hervorgerufen wird. Laut Beobachtungen ist dies die häufigste Todesursache bei Katzen. Die Krankheit betrifft Katzen jedes Alters. Von der Ansteckung bis zur Erkrankung können Jahre vergehen. Jedoch wird der Erreger in dieser Zeit millionenfach durch den Speichel verbreitet. Auch Leukose-positive Katzen, die äußerlich völlig gesund erscheinen, sind Überträger dieser Krankheit. Die Katzenleukose kann mit vielfältigen Krankheitserscheinungen einhergehen. Dies können Lustlosigkeit, Fieber, plötzliches Abmagern, blasse Schleimhäute, Zahnfleischentzündungen bis hin zu Wucherungen im Brust- und Bauchbereich sein. Die größte Gefahr ist aber die Schwächung der gesamten Abwehrkraft durch das Virus bei der Katze. Somit ist das Tier sämtlichen Infektionserregern praktisch ausgeliefert. Jede ungewöhnliche Gesundheitsstörung bei der Katze, die sich ohne wirkliche Besserung längere Zeit hinzieht, ist leukoseverdächtig und sollte vom Tierarzt untersucht werden. (auch hier schützt eine Impfung vor Ansteckung)

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